Eines der schönsten Wahrzeichen der Stadt Fulda ist der "Dom St. Salvator zu Fulda" im Fuldaer Barockviertel. Johann Dientzenhofer (* 1663; † 1726), einer der bedeutendsten deutschen Barockbaumeister entwarf im Jahr 1700 die Baupläne für diese barocke Basilika. Den Auftrag dafür erteilte ihm Fürstabt Adalbert von Schleifras (* 1650; † 1714), der nach einer Empfehlung des Papstes diesem Architekten das Vertrauen schenkte. Am 23. April 1704 begannen die Bauarbeite des Doms St. Salvator, die sich bis zur Fertigstellung im Jahr 1712 hinzogen. Geweiht wurde die dreischiffige Basilika am 15. August 1712. Der Dom diente in den ersten Jahren als Abteikirche des Klosters Fulda und Grabeskirche des heiligen Bonifatius. Erst im Jahr 1752 wurde sie in den Rang einer Kathedrale erhoben. Die zwei 65 Meter hohen Glockentürme des Doms verfügen über insgesamt zehn Kirchenglocken, welche auf die beiden Domtürme verteilt sind. Bei seinem Kuppelentwurf ließ sich Johann Dientzenhofer von der Il Gesù-Kirche in Rom animieren. Sie sollte genau wie die Mutterkirche, des 1534 durch Ignatius von Loyola gegründeten Jesuitenordens, ein optisches Herzstück des Gebäudes werden. Die Bonifatiuskapelle, eine Krypta, ist jährliches Ziel der Bonifatiuswallfahrt, welche an einem Sonntag Anfang Juni zum Bonifatiusfest, dem Bistumsfest des Bistums Fulda, stattfindet. Dort ruhen in einem reichverzierten Sarkophag die Gebeine des heiligen Bonifatius, des Apostels der Deutschen. Im November 1980 besuchte Papst Johannes Paul II. (* 1920; † 2005) den Dom und sprach ein Gebet am Grab des heiligen Bonifatius, dem Apostel der Deutschen.
LAGEPLAN
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| NIKON D7100 | |
| f/4.0 | |
| 1/3000 Sek. | |
| 200 | |
| 15 mm |
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Aufnahmezeitpunkt: 2015:09:18 10:27:52
Hochladedatum: 23. Juli 2023
Dimensionen: 1500 * 1026 px
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