Ein sehr markantes und architektonisch sehr wertvolles Kulturdenkmal der thüringischen Kreisstadt Greiz ist ohne Zweifel das Obere Schloss, welches von fast jeder Ecke in der Stadt zu sehen ist. Erste urkundliche Erwähnungen fallen bis in die Jahre 1209 und 1225 zurück, in der die Rede von einer Burganlage auf dem 50 m hohen Bergkegel, der aus Tonschieferfels besteht, ist. Und tatsächlich, sie scheint aus Richtung Norden sowie aus Richtung Westen wie eine mittelalterliche Burg zu wirken. Seit Anfang des 13. Jahrhundert war die Burg Residenz der Vögte von Weida und Plauen und später der reußischen Herren. Am 3. Juni 1540 brannte die Burg nach einem Blitzeinschlag fast vollständig nieder und wurde in den Folgejahren wieder aufgebaut. Der Bergfried des Schlosses erhielt in den Jahren von 1620 bis 1625 sein jetziges Aussehen. Einige Jahre später, in der Zeit von 1697 bis 1714, erfolgte die Umgestaltung der Burg zur gräflichen Residenz wobei auch der größte Teil der Wehranlage beseitigt wurde. Als der Fürst und die Landesregierung im Zuge der Novemberrevolution 1918 zurücktrat ging das Schloss in den Besitz des Volkstaates Reuß über. Das Obere Schloss gehört der Stadt Greiz und wird noch heute teilweise zu Wohnzwecken genutzt.
LAGEPLAN
MARKE: NIKON CORPORATION
| NIKON D7100 | |
| f/4.5 | |
| 1/1500 Sek. | |
| 100 | |
| 42 mm |
Klicks: 9267
Aufnahmezeitpunkt: 2018:09:04 12:16:17
Hochladedatum: 09. Juli 2023
Dimensionen: 1200 * 800 px
Dateigröße: 517.44 Kb
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