Dom zu Meißen - Sachsen

Dom zu Meißen - Sachsen

Dom zu Meißen - Sachsen

Der Meißner Dom ist gemeinsam mit der Albrechtsburg, die sich genau daneben befindet, weithin sichtbar und prägt das Stadtbild der Meißner Altstadt. Im Jahr 968 wurde an dieser Stelle, wo sich jetzt der Meißener Dom befindet, eine kleine Kapelle durch Kaiser Otto I. der Große (* 912; † 973) anlässlich der Gründung des Bistums Meißen errichtet, welche in den Jahren 1006 bis 1073 zu einer viertürmigen romanischen Basilika umgebaut wurde und zur bischöflichen Kathedralkirche erhoben wurde. Die eigentlichen baulichen Maßnahmen sowie Planungen des Doms zu Meißen begannen aber erst um das Jahr 1250 im Stil einer gotischen Hallenkirche. Im Jahr 1401 vollzog Thimo von Colditz, der zu dieser Zeit Bischof des Bistums Meißen war, die Schlußweihe des Meißner Doms. Er stab am 26. Dezember 1410 und wurde in der Fürstenkapelle (Bild 8) bestattet. Als im Jahr 1413 die Westfront des Doms mit den beiden ab 1315 erbauten Domtürmen durch einen Blitzschlag zerstört wurden zierde bis zum Jahr 1908 nur der sogenannte "Höckrige Turm" an der Ostseite des Doms das Bauwerk. Der Karlsruher Architekt und Hochschullehrer Carl Schäfer (* 1844; † 1908) ließ unter Anleitung des ansässigen Architekten Joseph Schäffler als Dombauführer die 81 Meter hohe Zweiturmanlage im neugotischen Stil errichten, die weithin sichtbar ist und den Dom sein markantes Erscheinungsbild gibt.


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Aufnahmezeitpunkt: 2017:07:09 11:38:36

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